Kunstkampagne für den Deutschlandfunk im siebten Jahr
castenow. wirbt für werbefreies Radio!
Düsseldorf, 19. März 2010. “Was ist schrecklicher: ein falsches Paradies oder die wahre Hölle?” Mit dieser provokanten Frage des Künstlers Norbert Bisky geht die Imagekampagne der Düsseldorfer Agentur castenow.communications für den Deutschlandfunk ins siebte Jahr. Mit dem hochkarätigen Künstler beweist die Kampagne dabei auch 2010 Authentizität und Strahlkraft. Bisky, in der DDR aufgewachsen, setzt sich in seinem Werk kritisch mit systempolitischen und gesellschaftlichen Fragen auseinander. Dabei lässt er sich nicht verbiegen und passt so genau zum Profil des öffentlich rechtlichen Senders.
Der Deutschlandfunk liefert seit über 40 Jahren werbefrei Informationen aus Kultur, Politik und Wirtschaft. Werbung für werbefreies Radio. Eine Herausforderung, die castenow.communications mit einem echten Kunstgriff löste. Agenturinhaber Dieter Castenow erklärt: “Wir haben bekannte zeitgenössische Künstler als Testimonial gewählt. Persönlichkeiten also, die wenigstens genauso unbestechlich sind wie der Sender selbst und die glaubwürdig als typische Hörer des Senders stehen können.”
Seit 2003 portraitiert die Agentur zusammen mit dem Düsseldorfer Fotografen Michael Dannenmann jedes Jahr einen Künstler für die Deutschlandfunk-Anzeigen. Mit Kasper König, Günther Uecker, Claudia Höfer, Tony Cragg, Heinz Mack, Daniel Richter und nun Norbert Bisky bildet die Kampagne mittlerweile eine kleine, aber feine Serie mit exklusiven Einblicken in die Welt der zeitgenössischen Kunst. “Die Motive sind immer on location, also in der realen Welt des jeweiligen Künstlers angesiedelt. Zum Beispiel in seinem Atelier oder an anderen Plätzen, die für die Arbeit des Künstlers essentiell sind”, so Dannenmann.
Die Zitate in den Anzeigen-Motiven sind authentische O-Töne, die für das Credo des jeweiligen Künstlers stehen - aber auch im weitesten Sinne für die Werte des Deutschlandfunk. „Die Stärke der Kampagne besteht darin, dass sie eben keine explizite werbliche Aussage für den Sender trifft. Der Deutschlandfunk ist Beobachter und macht sich mit keiner Sache gemein. Noch nicht einmal mit sich selbst. Dieser Kernwert des unabhängigen Journalismus wird durch die Künstler als Präsenter unseres Senders optimal inszeniert“, so Anne Schiwek, Redakteurin in der Kommunikation beim Deutschlandfunk.
